
Im Spiel GROOVETOWN gründet ihr eine Band, rekrutiert Musiker, gebt Konzerte, feiert Parties und trefft euch im Proberaum. Ihr gewinnt Fans und Groupies und knüpft Kontakte zu Promis. Eure Musiker werden dabei immer besser. Doch reicht es aus, um am Ende den Bandcontest gegen eure Mitspieler zu gewinnen?
GROOVETOWN erfüllt schonmal zwei meiner wichtigsten Kriterien: es sieht toll aus und hat ein gutes, unverbrauchtes Thema. Da ich selbst auch Musiker bin, kann ich mich natürlich umso mehr mit dem Thema identifizieren. Aber auch vom Spielmechanismus hört sich das alles super an!

Jeder der 2-5 Spieler bekommt ein eigenes Tableau und beginnt das Spiel mit drei Fans und vier Musikern. Auf dem Spielertableau werden die verschiedenen Musiker immer entsprechend ihres Könnens und ihres Instrumentes abgelegt. Rechts sind die Bereiche wo erhaltene Fans je nach Strategie als Promis, Residents oder Groupies verteilt werden können.
Promis verhelfen mit ihren Kontakten zu neuen Musikern, Residents erleichtern den Zugang zum Proberaum wo sich die Musiker verbessern können. Groupies unterstützen euch beim Abwerben von Musikern gegnerischer Bands, sofern sie am Türsteher vorbeikommen. Wer ein erfolgreiches Konzert spielt, erhält wieder neue Fans.

Gespielt wird nicht reihum, sondern gleichzeitig. In jeder Spielrunde entscheidet sich jeder Spieler im Geheimen für eine seiner drei Karten Gig, Probe oder Party. Wenn sich alle Spieler entschieden haben, wird eröffnet. Wer ist allein im Proberaum, wer spiel den besten Gig, wer sprengt mit seiner Party die Konzerte anderer Spieler?
Ausserdem gibt es vier Musikstile, nämlich Reggae, Rock, Jazz und Funk und 15 Veranstaltungsorte wie Gewächshaus, AKW und Partytram, jeder mit seiner bevorzugten Stilmischung. Nach 15 Runden gewinnt die Band, welche den finalen Bandcontest für sich entscheidet.

David Kremer greift selbst in verschiedenen Band-Projekten seit über 20 Jahren in die Piano-Tasten und hat das Spiel GROOVETOWN im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Fakultät für Gestaltung der FH Augsburg entwickelt und gestaltet. Am wohlsten fühlt er sich immer nach einem Konzert inmitten von Groupies. Er bastelt seit seiner Kindheit Brettspiele und träumt vom Leben als Spieleentwickler und -designer. Momentan ist er noch auf der Suche nach einem Verleger für das Spiel. Ich drücke ihm da beide Daumen!